Aerztepfusch Geburtsschaden Bönen
:: PRESSEMITTEILUNGEN ZUM THEMA "GEBURTSCHADEN II" ::
Frau von Heute Nr. 52/01 vom 21. Dezember 2007 - Geburtsschaden II
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ALIYAH (5) MUSSTE ÜBER 70 SCHWERE OP´S ERTRAGEN Fröhlich schiebt die fünfjährige Aliyah ihren Kinderwagen vor sich her. Daneben hat sie ein Gestell mit einem Rucksack, der mit lebenswichtigen Nährstoffen gefüllt ist. Die fließen von dort in ihren Körper. Denn Aliyah muss künstlich ernährt werden, weil ihre Organe nicht richtig funktionieren. Seit ihrer Geburt musste das Mädchen schon über 70 Operationen ertragen. Sie waren nötig, damit sie überleben konnte. Aliyah kam mit einem offenen Bauch zur Welt. Eine seltene Fehlentwicklung, die schon im Mutterleib auf dem Ultraschall zu sehen war. Doch der Frauenarzt der Mutter Jessica hielt den ausgetretenen Darm für einen Penis. Eine schlimme Unachtsamkeit. Das Kind aus Bottrop muss seitdem mit einem künstlichen Darmausgang leben, Leber und Nieren drohen immer wieder zu versagen. Sie soll neue Organe bekommen. Aber sie wiegt zu wenig – unter 10 Kilo. Deshalb wagt derzeit kein Chirurg eine Transplantation. Aliyah weiß nicht, dass ihre Krankenhausaufenthalte hätten verhindert werden können, wären vor der Geburt Maßnahmen ergriffen worden. „Das Kind hätte gesund zur Welt kommen können“, so ein Gutachter. Ein Prozess soll den Pfusch jetzt aufklären. zurück? |
Freizeit Spass vom 05. Dezember 2007 - Geburtsschaden II
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KEIN GELD, OBWOHL DER ARZT DAS ULTRASCHALLBILD FALSCH INTERPRETIERTE Die kleine Aliyah aus Gladbeck lächelt tapfer. Zwar ist sie erst fünf Jahre alt, aber sie musste schon über 80 Operationen über sich ergehen lassen. " Alles nur, weil ein Arzt einen schweren Fehler gemacht hat", sagen Mutter Jessica und Vater Dennis Zur (beide 25) aus Gladbeck. Trotz der Behandlungen: Aliyah wird nie ein normales Leben führen können. Schon heute muss sie mit einem Rucksack an ihrer Seite leben, mit dem sie über Schläuche verbunden ist. Über ihn wird sie mit Nährstoffen versorgt. Denn: Aliyah kam mit einem offenen Bauch zur Welt. Teile des Darms mussten entfernt werden, sie kann Nahrung nicht selbst verdauen. "Schuld daran", so die Eltern "ist der Gynäkologe, der die Ultraschallaufnahmen des Babys im Mutterleib nicht richtig deutete, vielleicht Schlimmeres hätte verhindern können." Erst im Krankenhaus entdeckten andere Ärzte den Fehler, retteten das Mädchen mit einer Not-OP. Jessica und Dennis sind glücklich, dass ihre Tochter lebt (mittlerweile hat sie auch schon ein Brüderchen, Ryan), doch die Pflege raubt ihnen Kraft und Geld. Große Hoffnung setzten die Eltern auf eine Pariser Spezialklinik, in der Aliyah bereits dreimal operiert wurde. "Das kostet viel Geld", so die Beiden: "Und die Krankenkasse zahlt erst später". Vom Gynäkologen, der die Ultraschallbilder falsch interpretiert hat, gab es noch kein Geld. Rechtsanwalt Stefan Hermann, Arzthaftungsexperte aus Marl: "Wir machen 300000 Euro Schmerzensgeld und Schadensersatz für Aliyah geltend. Aber solche Verfahren ziehen sich in die Länge. Man hat den Eindruck, die Versicherungen spielen auf Zeit, damit die Betroffenen das Handtuch werfen!" zurück? |
Bild-Zeitung vom 15. Juli 2006 – Geburtsschaden II
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ÄRZTE-PFUSCH? Aliyah (4) kam mit offenem Bauch zur Welt, kann nur mit Spender-Organen überleben. Mutter und Kind haben jetzt den Doktor verklagt, der die Krankheit nicht erkannt hat. Herne/Bottrop – So lächelt der Lebensmut! die kleine Aliyah (4) – sie hat 65 Operationen hinter sich, wiegt gerade mal 8 Kilo, ist seit ihrer Geburt ein Pflegefall. Sie ist mehr im Krankenhaus als daheim, sagt aber: „Ich möchte doch so gern nach Hause!“ Es ist eine tragische Geschichte: Aliyah war noch gar nicht auf der Welt, aber schon schwer krank. Sie hatte einen offenen Bauch. Ihre Mutter Jessica Z. (24) erinnert sich: „Mein Arzt erkannte das nicht, hielt den Embryo für einen Jungen und die Organe auf den Ultraschallfotos für seinen Penis.“ Erst als Jessica mit ihrem zweiten Kind (Ryan, 1) schwanger war, wurde der Pfusch bekannt. Denn ihr neuer Arzt analysierte die alten Bilder richtig, als er ein zweites Drama verhindern wollte. Die Mutter: „Hätte man alyhas offenen Bauch früher erkannt, wäre es nicht so schlimm geworden…“ Jetzt hat Alyha den Mediziner verklagt. Rechtsanwalt Stefan Hermann (40, Marl) ist auf Pfuschfälle spezialisiert, vertritt das Kind: „Weil der Fall besonders tragisch ist, fordern wir 60.000 Euro Schmerzensgeld plus Schadensersatz.“ Das ist Alyhas Leben: Sie hängt ständig am Tropf, hat einen künstlichen Darmausgang, trägt einen Katheter, darf nur eine Stunde am Tag raus zum Spielen. Im September reist sie nach Paris – für die Transplantation von Leber und Darm. Mutter Jessica bewundert die Tapferkeit ihres süßen Töchterchens: „Aliyah ist so fröhlich, lacht immer. Sie weiß, dass sie krank ist, versucht aber, das Beste daraus zu machen.“ zurück? |
Freizeit Spass vom 09. August 2006 - Geburtsschaden II
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TAPFERE ALIYAH HAT SCHON 65 OPERATIONEN HINTER SICH "Mein Schatz könnte den ganzen Tag lang futtern - sie kann es aber nicht selbst verdauen." zurück? |




